Das Budget der Vielen – Es gibt eine Alternative!

Im Vorfeld der Budgetrede des Doppelbudgets 2027/2028 haben elf zivilgesellschaftliche Organisationen vor dem Parlament ein alternatives Budget, das „Budget der Vielen“ vorgestellt.

Hinter dem hier vorgestellten Alternativen Budget stehen folgende Organisationen: Österreichischer Frauenring, Attac Österreich, FAIRSorgen!, Inklusion Österreich, Fridays For Future Austria, die Armutskonferenz, Fiscal Future Austria, One Billion Rising, BEIGEWUM, GLOBAL 2000, Women’s International League for Peace & Freedom.

Für den Österreichischen Frauenring steht der Kampf gegen Frauen- und Kinderarmut im Vordergrund. Frauen haben die Budgetkrise nicht verursacht, jedoch prägen strukturelle Benachteiligungen das Leben von Frauen. Der geplante Fonds für Alleinerziehende zur Unterstützung bei ausbleibenden Unterhaltszahlungen ist begrüßenswert. Allerdings stehen demgegenüber gravierende soziale Kürzungen und Kürzungen in Einrichtungen, die für viele Frauen das letzte soziale Netz darstellen. Besonders marginalisierte Gruppen, wie Migrant*innen, Alleinerziehende und Geringverdiener*innen sind stark betroffen. Die Bundesregierung muss gegen diese Schieflage vorgehen. Die von der Regierung angekündigten Kürzungen würden Frauen- und Altersarmut weiter verstärken. Statt Kürzungen braucht es soziale Absicherung für Frauen.

Wir fordern die Rücknahme der geplanten sozialen Kürzungen und die Investition in die Berufstätigkeit und Unabhängigkeit von Frauen. Sie sind die Leistungsträgerinnen dieser Gesellschaft.

Das ausführliche Dokument mit allen Informationen zum „Budget der Vielen“ kann hier nachgelesen werden.

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