Dunkle Woche nach dem Frauen*tag – Schutzmaßnahmen von Frauen* jetzt!
Der Internationale Frauen*tag war geprägt mit Bekenntnissen und Huldigungen von Frauen* und ihren Rechten. Die Tage danach muss man allerdings als eine dunkle Woche bezeichnen. Drei bekannt gewordene Fälle mit Übergriffen, im Medienbereich, im Tischtennisverband und auch im Austropop, wo zwar die Unschuldsvermutung gilt, aber auch die Glaubwürdigkeit der Frauen*, die diese zur Anzeige gebracht haben, sicher nicht in Frage gestellt werden darf. Besonders bitter ist das Ende dieser Woche mit dem 5. Femizid in Tirol, wo eine dreifache Mutter durch die Hand des Ehemannes, mit dem sie nicht mehr weiterleben wollte, getötet wurde. Besonders bitter, dass es ein Femizid mit Anzeichen war und sie – nachdem der Mann weggewiesen wurde – keinen Schutz für sie gab und er sich weiterhin frei bewegen konnte. Es ist bitter, dass niemand seine Gefährlichkeit überprüft hat und er verhaftet wurde. Wie lange soll das noch so weitergehen, bis endlich brauchbare Maßnahmen umgesetzt werden. Fußfessel, GPS-Tracker und keine Anzeigen mehr auf freiem Fuß für Gefährder, wären wichtige Schritte. Der Schutz von Frauen* darf kein politischer Spielball sein, sondern ihr Recht auf ein gewaltfreies Leben, das die Politik umzusetzen hat. Jetzt und nicht irgendwann, wenn es gerade passt!